Unfruchtbarkeit Mann

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  • 12 Minuten
  • 11.11.2025

Das Thema im Überblick

 

Bei 50 % aller Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit liegen männliche Fruchtbarkeitseinschränkungen vor. 

Bei Männern spricht man von Unfruchtbarkeit, wenn trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb eines Jahres bei der Partnerin keine Schwangerschaft eingetreten ist. 

Männliche Unfruchtbarkeit kann organische, genetische und hormonelle Ursachen haben oder durch bestimmte Lebensstilfaktoren begünstigt werden. Für viele Männer ist Unfruchtbarkeit noch einTabuthema

Die Behandlung richtet sich nach der Befundlage. Hormonelle Ursachen können mit Medikamenten behandelt werden, organische Anomalien ggf. mit einer Operation.

Bei eingeschränkter Fruchtbarkeit können Verfahren der Reproduktionsmedizin wie Insemination, IVF oder ICSI das Erreichen einer Schwangerschaft unterstützen.

Die folgenden Informationen können ein persönliches Beratungsgespräch nicht ersetzen. Individuelle Beratung bieten Gynäkolog*innen oder Kinderwunschzentren.

Definition

Definition

Wann gilt ein Mann als unfruchtbar?

Von männlicher Unfruchtbarkeit (medizinisch: männliche Infertilität) spricht man, wenn beim Mann Störungen der Zeugungsfähigkeit vorliegen, die dazu führen, dass eine Schwangerschaft trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb von zwölf Monaten nicht eintritt und die Ursache beim Mann liegt.

 

Häufigkeit

Häufigkeit

Wie verbreitet ist Unfruchtbarkeit bei Männern?

Die tatsächliche Häufigkeit ist schwer zu bestimmen, da Infertilität beim Mann keine meldepflichtige Erkrankung ist. Viele Männer erfahren erst im Rahmen einer Kinderwunschdiagnostik, dass ihre Zeugungsfähigkeit eingeschränkt ist. Ungefähr jedes sechste Paar hat Probleme, schwanger zu werden. In etwa 20 % der Fälle liegt die Ursache der Unfruchtbarkeit allein beim Mann, in weiteren 30–40 % der Fälle ist er mitverantwortlich. Da Fruchtbarkeitsstörungen bei beiden Partnern oft gleichzeitig vorliegen, ist die männliche Fertilitätsstörung in rund 50 % der Fälle ein mitverursachender Faktor ungewollter Kinderlosigkeit.1

Symptome

Symptome

Kann man Unfruchtbarkeit beim Mann an Symptomen erkennen?

Männliche Fruchtbarkeitsstörungen verlaufen in den meisten Fällen ohne erkennbare Symptome. Dennoch können bestimmte körperliche und funktionelle Veränderungen sowie Beschwerden auf Erkrankungen hinweisen, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Sie sollten daher, auch ohne bestehenden Kinderwunsch, ärztlich abgeklärt werden.

Sexuelle Funktionsstörungen

Erektionsstörungen oder ein ausbleibender Samenerguss, seltener auch verminderte Libido, können auf hormonelle oder neurologische Ursachen hinweisen.

Körperliche Veränderungen

  • Verminderte Körperbehaarung, Brustentwicklung (Gynäkomastie) oder nachlassende Muskelkraft können Anzeichen eines Testosteronmangels sein.
  • Schwellungen, Knoten oder Schmerzen im Hodenbereich können z. B. durch Krampfadern (Varikozele), Verletzungen, lokale Entzündungen oder Tumoren verursacht werden.

 

Infektionsanzeichen

  • Ausfluss aus der Harnröhre oder Schmerzen beim Wasserlassen sind mögliche Hinweise auf eine Infektion der Harn- oder Samenwege.
  • Hodenschmerzen oder -schwellung nach Mumps (Mumpsorchitis), können in Einzelfällen zu einer bleibenden Schädigung der Spermienbildung führen.

Sexuelle Funktionsstörungen

Körperliche Veränderungen

Infektionsanzeichen

Ursachen

Ursachen

Unfruchtbarkeit beim Mann: Was sind mögliche Ursachen?

Für Unfruchtbarkeit beim Mann gibt es zahlreiche Gründe bzw. Ursachen. Sie können genetischer, anatomischer oder hormoneller Natur sein, aber auch in Lebensstil- und Umweltfaktoren liegen. Die häufigste Ursache ist eine gestörte Spermienproduktion, bei der zu wenige, unbewegliche oder in ihrer Form veränderte Spermien gebildet werden.

Angeborene und erworbene Ursachen

Angeborene Veränderungen wie eine nicht rechtzeitig behandelte Hodenfehllage (Kryptorchismus) oder genetische Veränderungen, etwa Mikrodeletionen des Y-Chromosoms oder das Klinefelter-Syndrom, können die Spermienbildung dauerhaft beeinträchtigen. Auch Krampfadern am Hoden (Varikozele), Verletzungen, Infektionen oder Tumorerkrankungen und deren Behandlungen können die Zeugungsfähigkeit mindern.

Hormonelle Erkrankungen

Hormonelle Störungen können dazu führen, dass die Hoden zu wenig Testosteron bilden oder die Spermienreifung unzureichend verläuft. Die Steuerung erfolgt über die Hormone FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierendes Hormon): FSH stimuliert die Bildung und Reifung der Samenzellen in den Hodenkanälchen, während LH die Testosteronproduktion in den Leydig-Zellen anregt. Störungen dieses hormonellen Regelkreises können erblich, krankheitsbedingt oder durch Übergewicht verursacht sein und die Fruchtbarkeit erheblich beeinträchtigen.

Lebensstil- und Umweltfaktoren

Ungünstige Lebensgewohnheiten und Umweltbelastungen können die männliche Fruchtbarkeit deutlich beeinträchtigen. Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum wirken sich nachweislich negativ auf die Anzahl, Beweglichkeit und Qualität der Spermien aus. Auch Übergewicht kann die Samenqualität verschlechtern. Ein wesentlicher Grund ist eine Verschiebung des Hormongleichgewichts – bei adipösen Männern wird vermehrt Testosteron in Östrogen umgewandelt, was die Spermienbildung beeinträchtigen kann.

Die Spermienqualität wird auch durch Umweltgifte wie Pestizide, Schwermetalle und Weichmacher beeinflusst – und das nicht nur, wenn Männer diesen selbst ausgesetzt waren, sondern auch, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft damit in Kontakt gekommen sind, wie eine Schweizer Studie herausgefunden hat.2

Angeborene und erworbene Ursachen

Hormonelle Erkrankungen

Lebensstil- und Umweltfaktoren

Diagnose

Diagnose

Wie wird eine Unfruchtbarkeit beim Mann diagnostiziert?

Männer, die vermuten, dass ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigt ist, können dies bei einem Andrologen / einer Andrologin abklären lassen. Sie sind Experten für die männliche Fortpflanzungsfunktion und versorgen auch die männlichen Patienten in Kinderwunschzentren. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin bieten sie ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich der Diagnostik und Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann und Frau.

Spermiogramm

Die Analyse des Ejakulats (Spermiogramm) bildet den zentralen Bestandteil der Diagnostik. Hierbei wird die Anzahl (Konzentration), die Beweglichkeit (Motilität) und die Form (Morphologie) der Spermien nach den aktuellen WHO-Kriterien beurteilt. Abweichungen in einem oder mehreren Parametern können auf eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit hinweisen. Da das Ejakulat natürlichen Schwankungen unterliegt, empfehlen Fachgesellschaften zwei Spermiogramme im Abstand einiger Wochen anzufertigen, bevor eine abschließende Beurteilung erfolgt. Die Ergebnisse sind dann die Basis für die Behandlungsplanung.

Hormonstatus

Da hormonelle Störungen die Spermienbildung beeinträchtigen können, wird häufig eine Hormonuntersuchung veranlasst. Bestimmt werden unter anderem FSH (follikelstimulierendes Hormon), LH (luteinisierendes Hormon), Testosteron und bei Bedarf Prolaktin oder TSH. Die Werte geben Hinweise darauf, ob die Hodenfunktion und die übergeordneten hormonellen Steuermechanismen im Gehirn (Hypophyse, Hypothalamus) gestört sind.

Weitere Untersuchungen

Insbesondere bei auffälligen Befunden im Spermiogramm oder klinischen Hinweisen, etwa auf Krampfadern am Hoden oder strukturelle Veränderungen, können weitere diagnostische Schritte erforderlich sein:

  • Körperliche Untersuchung und Ultraschall (Sonografie) der Hoden zur Beurteilung von Krampfadern (Varikozelen), Zysten, Tumoren oder anderen Auffälligkeiten.
  • Genetische Untersuchungen, z. B. bei sehr niedriger oder fehlender Spermienzahl (Oligozoospermie bzw. Azoospermie), um Chromosomenveränderungen oder Mikrodeletionen am Y-Chromosom auszuschließen.
  • Hodenbiopsie (Testikuläre Spermienextraktion, TESE), wenn unklar ist, ob im Hodengewebe noch Spermien gebildet werden. Sie kann zugleich diagnostisch und therapeutisch genutzt werden, etwa um Spermien für eine spätere künstliche Befruchtung zu gewinnen.

Spermiogramm

Hormonstatus

Weitere Untersuchungen

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlungsmöglichkeiten

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei männlicher Unfruchtbarkeit?

Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen für die eingeschränkte Fruchtbarkeit. Je nach Befund kommen medikamentöse, operative oder, bei unerfülltem Kinderwunsch, assistierte reproduktionsmedizinische Verfahren in Betracht.

Medikamentöse Therapie

Bei hormonellen Störungen kann eine Hormonbehandlung dabei helfen, die Stoffwechsellage zu normalisieren und die Spermienproduktion zu fördern. Infektionen der Harn- oder Samenwege, etwa durch Chlamydien, werden mit entsprechenden Medikamenten (Antibiotika) behandelt.

Operative Eingriffe

Operationen kommen bei bestimmten anatomischen Ursachen infrage. Eine häufige Indikation ist eine Krampfader am Hoden (Varikozele). Durch eine Varikozelen-Operation kann die Durchblutung des Hodens und in einigen Fällen auch die Spermienqualität verbessert werden.

Nach einer vorherigen Sterilisation (Vasektomie) besteht die Möglichkeit einer Refertilisierung, bei der die durchtrennten Samenleiter mikrochirurgisch wieder verbunden werden. Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je kürzer die Vasektomie zurückliegt.

TESE (testikuläre Spermienextraktion)

Die TESE-Operation kann sowohl diagnostisch (zur Untersuchung von Hodengewebe) als auch therapeutisch eingesetzt werden. Bei einer TESE werden Spermien direkt aus dem Hodengewebe entnommen. Das Verfahren wird angewendet, wenn im Ejakulat keine Samenzellen nachweisbar sind (Azoospermie) oder die Spermienproduktion stark eingeschränkt ist.

In vielen Fällen können so befruchtungsfähige Spermien gewonnen und eingefroren (kryokonserviert) werden. Die entnommenen Spermien werden später im Labor aufbereitet und für eine assistierte Befruchtung (ICSI/Intrazytoplasmatische Spermieninjektion), verwendet.

Medikamentöse Therapie

Operative Eingriffe

TESE (testikuläre Spermienextraktion)

Chancen auf ein Empfängnis

Chancen auf ein Empfängnis

Kann ein Mann mit eingeschränkter Fruchtbarkeit Vater werden?

Ja, grundsätzlich ist es möglich, auch bei beeinträchtigter Fruchtbarkeit Vater zu werden. Wie hoch die Chance auf eine natürliche Empfängnis ist, hängt vor allem von der Qualität der Spermien ab, also von deren Anzahl, Beweglichkeit und Form. Sind diese Parameter stark beeinträchtigt, kann eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege erschwert sein. Dank moderner reproduktionsmedizinischer Verfahren wie Insemination, IVF oder ICSI kann der Kinderwunsch auch bei beeinträchtigter Fruchtbarkeit häufig erfüllt werden – vorausgesetzt, es sind noch befruchtungsfähige Spermien nachweisbar.

Belastung

Belastung

Wie belastend ist Unfruchtbarkeit für Männer?

Eine eingeschränkte Fruchtbarkeit kann für Männer eine große seelische Belastung sein. Da das Thema gesellschaftlich noch immer tabuisiert ist, kommt es nicht selten zu Scham- und Schuldgefühlen, bis hin zu einem beeinträchtigten Selbstwertgefühl. Sogar depressive Verstimmungen sind möglich. Manche erleben die Diagnose als Infragestellung ihrer Männlichkeit oder Partnerschaftsfähigkeit, dabei ist Unfruchtbarkeit keine persönliche Schwäche. Viele Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches können heutzutage mit gezielten Verfahren diagnostiziert und gut behandelt werden.

Kinderwunschbehandlung

Kinderwunschbehandlung

Wer führt eine Kinderwunschbehandlung bei männlicher Unfruchtbarkeit durch?

Paare, die trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehrs über längere Zeit nicht schwanger werden, können sich direkt an eine Kinderwunschklinik wenden. Hier arbeiten folgende Fachärztinnen und Fachärzte interdisziplinär zusammen, um Ursachen abzuklären und eine passende Behandlung einzuleiten:

  • Androloginnen und Andrologen befassen sich mit der Fortpflanzungsfunktion des Mannes. Sie führen verschiedene diagnostische Untersuchungen durch, z. B. Spermiogramme, Hormonanalysen oder Ultraschalluntersuchungen.
  • Reproduktionsmedizinerinnen und Reproduktionsmediziner klären Ursachen der Unfruchtbarkeit ab und wenden moderne Verfahren der Kinderwunschbehandlung an, z. B. Insemination, In-vitro-Fertilisation oder Intrazytoplasmatische Spermieninjektion.
  • Humangenetikerinnen und Humangenetiker ermitteln, ob erbliche Ursachen für eine eingeschränkte oder ausbleibende Spermienbildung vorliegen.

Häufige Fragen und Antworten

Häufige Fragen und Antworten

Welche Krankheiten können Männer unfruchtbar machen?

Verschiedene Erkrankungen können die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder vollständig aufheben. Dabei kommen u. a. hormonelle, stoffwechselbedingte, genetische und infektiöse Ursachen infrage:

  • Hormonelle Erkrankungen wie ein Hypogonadismus (mangelnde Testosteronproduktion) sowie Störungen der Schilddrüse3 oder der Nebennierenrinde können die Spermienbildung beeinträchtigen.
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus können u. a. zu einer retrograden Ejakulation führen – hierbei gelangt das Ejakulat in die Blase statt nach außen.4
  • Genetische Erkrankungen wie das Klinefelter-Syndrom oder Mukoviszidose5 können die Funktion der Hoden oder der Samenleiter dauerhaft beeinträchtigen.
  • Infektionen der Hoden, Nebenhoden oder Samenwege, etwa durch Mumps, Chlamydien oder Gonokokken, können u. a. zu Narbenbildung und damit zu einer Beeinträchtigung der Spermienpassage führen.

Da die Ursachen vielfältig sind, ist eine gezielte andrologische Diagnostik entscheidend, um eine passende Therapie einleiten zu können.

Nimmt die Fruchtbarkeit von Männern generell ab?

Eine große Auswertung von Studien aus Nordamerika, Europa und Australien zeigt: Die durchschnittliche Spermienzahl bei Männern ist zwischen 1973 und 2011 um etwa 50 bis 60 Prozent gesunken – und dieser Rückgang hält offenbar weiter an. Das deutet darauf hin, dass sich die reproduktive Gesundheit von Männern insgesamt verschlechtert hat.6

Sind Sterilität, Unfruchtbarkeit und Infertilität beim Mann dasselbe?

Die Begriffe werden im Alltag oft gleichbedeutend verwendet, unterscheiden sich medizinisch aber leicht:

  •  Unfruchtbarkeit (Infertilität) bedeutet, dass trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft eintritt. Sie beschreibt also eine eingeschränkte Fruchtbarkeit, nicht unbedingt eine endgültige Unfähigkeit, Kinder zu zeugen.
  • Sterilität bezeichnet dagegen eine dauerhafte Unfruchtbarkeit, bei der eine Empfängnis auch mit medizinischer Unterstützung nicht mehr möglich ist, etwa nach einer operativen Entfernung oder Schädigung der Keimdrüsen.

Wie findet man eine gute Kinderwunsch-Klinik?

Eine gute Kinderwunschklinik zeichnet sich durch medizinische Kompetenz, Transparenz und persönliche Betreuung aus. Wichtig ist, dass sich Paare fachlich gut aufgehoben und menschlich verstanden fühlen. Folgende Faktoren zeichnen eine gute Kinderwunschklinik aus:

  • Umfassende Diagnostik mit modernen Labor- und Bildgebungsverfahren
  • Interdisziplinär arbeitendes Team aus den Bereichen Reproduktionsmedizin, Andrologie und Humangenetik
  • Individuelle und ausführliche Beratung, bei der Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten offen besprochen werden
  • Durchführung moderner Verfahren der assistierten Reproduktion (künstliche Befruchtung) wie Insemination und ICSI, ggf. ergänzt um individuelle Add-ons
  • Psychologische oder psychosoziale Begleitung, wenn Paare emotional stark belastet sind

Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten der Kinderwunschbehandlung. Übernommen werden meist 50 % der Behandlungskosten für medizinisch anerkannte Verfahren der künstlichen Befruchtung wie Insemination, In-vitro-Fertilisation (IVF) oder Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Einige Krankenkassen und Bundesländer bieten zusätzliche Förderprogramme oder freiwillige Zuschüsse an. Daher lohnt es sich, die genauen Bedingungen und Fördermöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch vorab bei der jeweiligen Krankenkasse zu erfragen. Hier gibt es mehr Informationen zu den Kosten einer Kinderwunschbehandlung.

Infos aus erster Hand

Infos aus erster Hand

Offene Informationsabende

Nutzt die offenen amedes Info-Abende, um euch über Behandlungsoptionen bei unerfülltem Kinderwunsch zu informieren, Unsicherheiten abzulegen und Klarheit zu gewinnen, welche Wege ihr gehen könnt. Bitte beachtet, dass sich unsere Info-Abende sowohl an heterosexuelle als auch gleichgeschlechtliche Paare und alleinstehende Frauen richten. Die Expertinnen und Experten von amedes heißen euch herzlich willkommen und freuen sich auf eure Fragen.

Hannover
08.12.2025
Beginn: um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:50 Uhr)
Köln
10.12.2025
Beginn: um 19:00 Uhr (Online)
Bad Münder
Neue Termine folgen in Kürze...
Dortmund, Siegen & Wuppertal
09.12.2025
27.01.2026
Beginn: um 19:00 Uhr

Quellenliste

1 Leslie SW, Soon-Sutton TL, Khan MAB.: “Male Infertility”. [Updated 2024 Feb 25]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2025 Jan-. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK562258/#  (Datum des Zugriffs: 20.10.2025)

2 SRF: „Schlechte Spermien wegen Pestiziden und Schwermetallen“, 27.04.2021, https://www.srf.ch/news/panorama/genfer-studie-schlechte-spermien-wegen-pestiziden-und-schwermetallen, (Datum des Zugriffs: 20.10.2025)

3 Deutsches Schilddrüsenzentrum: „Schilddrüse und Kinderwunsch“, Autor: Hans Udo Zieren, https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/schilddruese-und-kinderwunsch/, (Datum des Zugriffs: 20.10.2025)